Ursächlich für die systemische Krise ist der Betrug der Notenbanken, die
selbst über keinerlei Kapital verfügen und durch Kreierung von Geld als Schuld
gegen Zins, der bewusst nicht mitgeschöpft wird, die Zinseszinslawine
lostreten, dem am Ende kein Wirtschaftswachstum der Welt mehr
hinterherhecheln kann.

Aber diese Finanz- und Wirtschaftskrise wird von Internationalisten wie
Shalom Bernanke oder Stretegen wie Henry Kissinger noch genutzt, um als
"lehren" aus der Krise, dienoch vor uns steht, nicht etwa das
Schuldgeldsystem zu verstaatlichen oder mit Gold abzusichern, sondern das
pseudostaatliche private Bankensystem beispielsweise durch die ESM-Bank
noch zu festigen.

Die Euro-Krise nimmt immer groteskere Züge an. Die am 2812.2012 von den
Euro-Finanzministern im halbwachen Zustand beschlossene
„Lösungssimulation“ (Financial Times Deutschland) ist nur ein erneuter
Versuch, zu verschleiern, daß das Problem nicht allein finanztechnischer
Natur ist, sondern vielmehr in der Zerstörung der nationalen Volkswirtschaften
durch die EU, den internationalen Kapitalismus und den zum Selbstzweck
erklärten, ungleichgewichtigen, in großen Teilen unnötigen, ja schädlichen
europäischen und vor allem weltweiten Handel liegt ohne Schutzsysteme wie
Zölle oder soziale Standards, die nicht durchbrochen werden dürfen. Wir
machen uns zu Handlangern in der Ausbeutung der 3. Welt, deren
Arbeitsverhältnisse kaum noch menschenverachtender sein könnten.
Das lacht das Geld und der Rubel rollt. Mehr als Lippenbekenntnisse wird man
den Demokraten zu diesem Diktatdes Welthandels nicht entlocken können.

Die Finanzkreisläufe haben die Aufgabe, die arbeitsteilige Wirtschaft
vermittelnd zu begleiten, auch was den Handel zwischen verschiedenen
Ländern betrifft. In Europa sind aber durch den rein ideologisch begründeten
Euro Ungleichgewichte geschaffen worden, die in Südeuropa zum
allgemeinen Niedergang der Volkswirtschaften führen, während in
Deutschland der Exportwahnsinn zum Verfall der heimischen
Wirtschaftskreisläufe und aller sogenannten Randregionen, wie etwa der
früher blühenden Oberlausitz, führt. Da die Geldkreisläufe die
Wirtschaftskreisläufe abzubilden haben, muß sich kein intelligenter Mensch
wundern, wenn bei einem kranken Wirtschaftssystem auch das Finanzsystem
kränkelt, und zwar am ehesten und am deutlichsten, gewissermaßen als
Vorbote des bevorstehenden wirtschaftlichen Zusammenbruchs.

Die Bundesregierung verscherbelt unter Zustimmung der rot-grünen
sogenannten Opposition immer weitere Milliarden Euro an Steuergeldern für
eine vergebliche Rettung ihrer Lebenslüge, Deutschland könne auch weiterhin
von seinen ausufernden Exporten „leben“. Richtig gut leben aber davon nur die
Aktionäre der exportorientierten Unternehmen und nach wie vor auch die
Vertreter der Finanzwirtschaft. Die Deutschen aus den Mittel- und
Unterschichten müssen hingegen seit Jahren eine schleichende Erosion ihres
Lebensstandards hinnehmen, die ihnen mit der absurden Begründung
aufgezwungen wird, die mit riesigen Exportüberschüssen und ebenso riesigen
Gewinnen arbeitende Exportindustrie müsse „konkurrenzfähig“ gemacht
werden.